Alpen - Pitztalrunde Juni-Juli 2013

mehrtägige Hüttentour durch das Pitztal



 

Von Mittelberg [1720 m] durch Schneegestöber ging es zur Braunschweiger Hütte [2759 m]. Trotz des eigentlichen Sommers schrumpfte die Sichtweite, je höher wir kamen, auf nur noch einige Meter. Der erst einsetzende Regen ging dann glücklicherweise in Schnee über.

Die letzten Höhenmeter wurden durch das Bezwingen von Schneefeldern bewältigt. Die Übernachtung erfolgte im Lager, zum Abendbrot Leberkäs und Bratkartoffeln, dazu natürlich Bier.

Nach stärkendem Frühstück der Talabstieg zurück nach Mittelberg, unter blau strahlendem Himmel. Dort war es Zeit das Mittagsmahl zu sich zu nehmen. Stöpel, Käse, Brot und Riegel. Für Manche gab es auch vorgebratene Frikadellen und Schnitzel...

Die Taschachalm wurde hinter einem gelassen. Der Aufstieg zum Taschachhaus [2434 m] begann und wurde problemlos bewältigt.

Ein verdientes kaltes Bier wurde eingenommen.

Danach folgten weitere Bier, das Abendessen und die Nächtigung im Lager.

Am Folgetag, erneut bestes Wetter, ging es weiter durch einige cm hohen Schnee. Während des Frühstücks genoss man den herrlichen Blick auf Taschachferner , Taschachwand und Petersen Spitze [3472 m].  Danach Weitermarsch in Richtung Rifflseehütte [2293 m].

Entspannung am See und Genießen des kühlen Seewassers. Es folgten die Beziehung des Nachtlagers, wie sollte es anders sein, mehrere Bier und diesmal auch Haselnussschnäpse nach dem Abendessen.

 

Einen Tag später wurde die Reisegruppe durch psychische Ängste eines Mitgliedes gespalten. Für einen begann die Abfahrt ins Tal und der Aufstieg von Plangeroß [1617 m] zur Kaunergrathütte [2817 m].

Der verbleibende Rest beging den als schwarz markierten Cottbusser Weg in Richtung Kaunergrathütte. Mehrere Schwierigkeiten (lose Geröllfelder; von Steinschlägen zerstörte Wege; eine Schluchtquerung, gesichert durch teilweise lose Drahtseile, jedoch ordentlich befestigte Trittleitern; schmelzende Schneefelder) stellten die beiden auf eine körperliche und mentale  Erprobung.

Unverletzt und glücklich, wurde die Kaunergrathütte etwas später als der bereits eingetroffene Talaufsteiger, erreicht. Bier wurde zu sich genommen. Manche gönnten sich einen Apfelstrudel. Nach Abendbrot ging es ins Lager zur Nächtigung.

Am nächsten Tag ging es an den Talabstieg, zurück nach Mittelberg. Die Heimfahrt wurde problemlos bewältigt.

 

Für alle Beteiligten ein toller Spaß...