Alpen - Ötztal Juli 2011

mehrtägige Hüttentour in den Ötztaler Alpen



 

Aufstieg von Sölden [1368 m] zum Brunnenkogelhaus [2737 m]. Die Ankunft dort erfolgte aufgrund mangelnder Kondition eines Beteiligten und des nicht unerheblichen Anstieges erst gegen ca. 21 Uhr und mit stark zunehmender Dämmerung. 

Im Lager wurde nach dem Genuss eines oder mehrerer Biere die Nacht mehr oder weniger gut überstanden.

Weitermarsch zum Gasthof Hochfirst [1860 m] am Folgetag, über teils schmale Grate. Zubereitung des Abendessens auf dem eigens mittransportierten Gaskochers. Danach folgte die Einnahme eines Bieres auf dem zum Gasthof zugehörigen Balkon.

Im komplett leeren Lager wurde eine Dusche genommen und die Nachtruhe angetreten.

Nach Übernachtung führt der Weg zur Siegerlandhütte [2720 m]. Bei Bewältigung eines Grates auf ca. 3000 m änderte sich das Wetter zur Bestürzung aller Beteiligten ins Negative. Starke Windböen, Regen und zunehmende Kälte regierten nun das Geschehen. Auf schmalen Wegen wurde notgedrungen die Kleidung gewechselt. Die Hütte war in Sichtweite und wurde durchnässt erreicht. Dank des Trockenraumes und eines wohlbeheizten Ofens im Hüttenraum, dazu wurde entsprechend frisches Bier gereicht, konnten sich die Beteiligten rasch erholen.

Der Abend klang mit einigen Bieren und Gesprächen mit einer gar lustigen Wandergruppe aus. Die Nächtigung erfolgte im Lager.

Nächstes Ziel war die Hildesheimer Hütte [2899 m], welche ohne Probleme erreicht wurde.  Am Folgetag sollte es abschließend zur Hochstubaihütte [3173 m] gehen. Zum Erreichen erforderlich war die Überquerung des Stubaier Gletschers. Aufgrund einsetzenden Nebels und persönlicher Unsicherheit im Queren eines Gletschers, wurde mitten auf diesem in ca. 3000 m Höhe umgedreht und der Rückweg angetreten. Es folgte der Abstieg ins Tal und die Heimfahrt.