Unser Roadtrip durch Kanadas Westen #2

Der Icefields parkway

Der Peyto Lake am Icefields Parkway
Der Peyto Lake am Icefields Parkway

Für den 20. August hatte der Wettergott bestes Wetter für uns bereit gehalten. Welch ein Glück, da es auf den Icefields Parkway Richtung Norden gehen sollte. Der 230 km lange Icefields Parkway gilt als einer der schönsten Straßen der Welt und führt durch traumhafte Bergpanoramen, entlang zahlreicher Seen, Gletscher und endloser Wälder in den Jasper Nationalpark. Unterwegs wird man auf keine Ortschaft treffen, sondern hat lediglich einmal die Möglichkeit zu tanken.

Direkt am Anfang des Highways bestaunten wir den Herberts Lake, welcher eine perfekte Spiegelung für uns bereithielt. Danach ging es weiter zu den grandiosen Seen Bow Lake und Peyto Lake, welche jeweils durch kurze Fußwege zu erreichen waren und durch die surrealen Farben zu beeindrucken wussten.

Während der Fahrt wurden wir durch die unglaubliche Landschaft zu zahlreichen Stopps "genötigt" und kamen nur langsam voran. Genau so sollte man den Icefields Parkway befahren, mit viel Zeit und Stopps.  

Weitere Höhepunkte waren der Mistaya Canyon, die Sunwapta Falls und die Athabasca Falls. Auf der Fahrt hatten wir zudem das Glück, am linken Straßenrand einen Schwarzbären zu sehen, welcher durch das Unterholz kroch. Einige aufgeregte Touristen, die sofort aus ihren Fahrzeugen ausstiegen, verschreckten das Tier jedoch, sodass es den Rückzug antrat und im Wald verschwand.

 

Für den Abend wollten wir einen spontanen Stellplatz aufsuchen. So fuhren wir an dem sehr schön gelegenen Honeymoon Lake Campground vorbei, welcher jedoch bereits gegen frühen Nachmittag ausgebucht war. Deshalb ging die Fahrt weiter Richtung Jasper. Den Nationalpark erreichten wir am Nachmittag, bekamen jedoch weder beim Wapiti, noch beim riesigen Whistlers Campground einen Stellplatz. Alles war ausgebucht. Der ein paar Kilometer östlich gelegene, weitläufige Overflow Campground war jedoch ein annehmbarer Kompromiss, sodass wir dort die Nacht verbrachten. Zuvor fuhren wir in den Ort Jasper, wählten uns ins WiFi eines Cafés ein und reservierten die nächsten zwei Campgrounds, um nicht erneut leer dastehen zu müssen. Auf dem Rückweg zum Overflow konnten wir direkt am Straßenrand ein paar Wapitis beim Grasen beobachten. Die stattlichen Tiere fühlten sich durch unsere Anwesenheit in keinster Weise gestört. 

 

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