Inseltraum Lofoten - Teil I


die fantastische welt der lofoten - Teil I

Moskenesøy und Flakstadøy

Ausblick vom Reinebringen über die Landschaft der westlichen Lofoten
Ausblick vom Reinebringen über die Landschaft der westlichen Lofoten

In drei Wochen reisten wir durch die norwegischen "Inseln der Götter", welche ca. 100 km nördlich des Polarkreises in den Atlantik hineinragen.

 

Unser Trip begann jedoch in Kiruna, Schwedens nördlichst gelegener Stadt. Dort landeten wir auf dem Provinzflughafen und gelangten nach ca. 500 km Autofahrt durch das Lappland auf eine der westlichsten Inseln der Lofoten. Direkt am Tag der Anreise konnten wir das perfekte Wetter für ein Bad im frischen Nordmeer nutzen. Die folgenden Tage waren geprägt vom rauen nordischen Klima, weißen Sandstränden und direkt aus dem Meer emporsteigenden Bergen, die teilweise wie gigantische Reißzähne in den Himmel ragten. Zu Fuß wurden die bekanntesten Ziele, wie der Kvalvika Beach und der im Nebel verborgene Gipfel des Ryten, erklommen. Unser direkt am Meer gelegenes Ferienhäuschen bot eine überragende Aussicht und wir genossen wunderschöne Sonnenuntergänge...

 

Besonders einprägsam war der Aufstieg auf eine der bekanntesten Aussichten der Gegend, den Reinebringen, von welchem man über die zerklüfteten Fjorde und die auf Schären erbauten Dörfer Reine und Hamnoy blickt. Der teilweise extrem steile und nicht ungefährliche Aufstieg lohnten sich jedoch unbestritten.

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Im Elbsandsteingebirge

Boofen in der sächsischen schweiz

Abendstimmung im Elbsandsteingebirge
Abendstimmung im Elbsandsteingebirge

Durch die Sächsische Schweiz im Trio Infernale...

 

Mit wunderbaren Aussichten, auf steilen Stiegen, bei gemütlichen Abenden am Lagerfeuer und kühlen Nächten in Höhlen, genossen wir die Natur im Osten Deutschlands.

Zum Abschluss dieser illustren Runde gab es noch eine sportliche Kanufahrt auf der Elbe.

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Hüttentour - Gschnitztaler Runde

Von hütte zu hütte im gschnitztal

Innsbrucker Hütte im Morgengrauen
Innsbrucker Hütte im Morgengrauen
Für Ende Juli 2017 hatten wir uns eine mehrtägige Hüttentour vorgenommen. Der Weg führte uns ins wenig bekannte Gschnitztal in Österreich. Die Wanderungen waren geprägt von vielen Höhenmetern, anstrengenden Stiegen und famos schlechtem Wetter... Einen Großteil wanderten wir durch dichten Nebel und die eigentlich sehr schöne Bergwelt blieb uns über drei Tage lang verborgen. Weiterlesen

Zu Beginn sah es jedoch noch recht freundlich aus und wir konnten den Aufstieg zur 1750 m hohen Trunahütte entspannt angehen. Noch am Abend machten sich jedoch heftige Gewitter breit, sodass wir befürchteten, den nächsten Tag von der eigentlichen Route über den Höhenweg abweichen zu müssen. Der schlimmste Fall trat ein, als wir am nächsten Morgen aus dem Fenster schauten und nichts außer Nebel sahen. Weiterhin waren Gewitter angesagt, sodass uns vehement geraten wurde, unser nächstes Ziel, die Tribulaunhütte, nicht über die Berge anzusteuern. Also blieb uns nichts anderes übrig, als ins Tal abzusteigen, einen mehreren Kilometer langen Umweg zu gehen und vom Talort Gschnitz auf die 2064 m hohe Tribulaunhütte aufzusteigen. Einsetzender Regen und sich verdichtender Nebel ließen uns diesen Wandertag so richtig genießen...


Als wir an der Hütte ankamen, wärmten wir uns bei einer leckeren Speckknödelsuppe und mehreren Bier auf und hofften auf besseres Wetter. Bis auf kurze Momente der Sicht ins Tal, verbarg der dichte Nebel die sonst eindrucksvollen Berge um uns herum. Auch der nächste Tag begrüßte uns mit Nebel und Regen. Bei nun frischeren Temperaturen zogen wir nichtsdestotrotz in Richtung der Bremer Hütte los. Die Tour sollte ca. 5h Gehzeit in Anspruch nehmen. Schon nach kurzer Zeit setzte wieder Regen und leichter Schneefall ein. Der Weg führte über beschwerliche Pfade hinauf zu einem Grat und auf der anderen Seite tief hinunter zu klitschnassen Wiesen. Weiter und weiter wanderten wir durch Nebel und erhaschten letztendlich doch noch ein paar Blicke ins Gschnitztal, bevor der Anstieg zur 2413 m hohen Bremer Hütte uns in gewohnten Nebel hüllte. Nach ca. 6-7h Wanderung, kamen wir an diesem Refugium an und trockneten unsere nassen Klamotten und wärmten die kalten Leiber.


Für den nächsten Tag war eine ähnlich harte Tour mit ebenfalls 11 km Länge, jeweils ca. 1000 Höhenmeter Auf- und Abstieg geplant. Das Wetter verschlechterte sich nochmals. Über Kletterstiege, mit Drahtseilen versicherte Passagen und unwegsames Gelände gingen wir durch Nebel und Schneeregen, ohne an diesem Tag auch nur mehr als 20 m weit sehen zu können. Sehr zuträglich für die eigene Motivation. Wie begossene Pudel erreichten wir an diesem Tag nach einigen Stunden nasskalter Wanderung die 2369 m hohe Innsbrucker Hütte und führten die leider standardmäßige Trocknung unserer Bekleidung durch.

Einen Lichtblick konnten wir am nächsten Morgen wahrnehmen. Der Nebel hatte sich größtenteils verzogen und wir hatten nun tatsächlich Aussichten! Den Sonnenuntergang genossen wir bei wenigen Grad über Null in der Einsamkeit der Berge... Kurze Zeit später ging es dann in Richtung des direkt über der Innsbrucker Hütte gelegenen Berges Habicht, welcher mit 3277 m Höhe über dem Tal thront. Der Aufstieg war anspruchsvoll, belohnte jedoch mit wunderbaren Ausblicken. Es mussten einige steile Felsplatten, die mit Drahtseilen versichert waren, gemeistert werden. Nichts für Menschen mit Höhenangst oder unsicheren Tritten. Der Weg führte ausschließlich steil nach oben, bis man sich in einer völlig verschneiten Bergwelt wiederfand. Einige Zentimeter Schnee hatte es hier die letzten Tage angehäuft. Knapp über der 3000m Grenze war nun soviel Schnee vorhanden und der Gipfel bereits in einer Regenwolke eingetaucht, sodass wir uns entschieden, zum Wohle unserer Gesundheit, den Abstieg zu wählen. Nach teilweise atemberaubenden Abstiegspassagen waren wir froh, wieder heil an der Innsbrucker Hütte angekommen zu sein. Auf dem Gipfel, hätten wir ihn trotz des Schnees erreicht, wären wir sowieso nur inmitten dichten Nebels gewesen.


Noch am Abend setzte bei mir Fieber ein, sodass ich außer Gefecht war und mit Schüttelfrost im Bett lag. Als am nächsten Morgen erneut nur Nebel zu sehen war und die für diesen Tag angestrebte Tour zum Padasterjochhaus von einem mörderischen Anstieg geprägt war, entschieden wir uns den Abstieg ins Tal zu wählen und unsere Gesundheit nicht weiter aufs Spiel zu setzen... Der ca. 2 stündige Abstieg führte uns dann wieder ins Gschnitztal und zurück zum Ausgangspunkt Trins... Alles in allem eine sehr fordernde Tour, die bei besserem Wetter absolut grandios gewesen wäre. So hatten wir doch auf Grund der widrigen Bedingungen mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, konnten die Tage trotzdessen in den Bergen genießen...
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Waginger See und Berchtesgadener Land

zwischen bergen und seen

Am Hintersee bei Ramsau
Am Hintersee bei Ramsau

 

Bevor es Ende Juli nochmal auf Hüttentour in die Alpen geht und kurz danach auf die Inselwelt der Lofoten, möchte ich euch hier ein paar Impressionen aus den nördlichen Alpen präsentieren, die vor wenigen Wochen entstanden sind.

 

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Entdeckungen in den nördlichen Alpen

Alpenwelt karwendel

Folgende Bilder entstanden während eines kleinen Kurzurlaubs in den nördlichen Alpen. Die verschneite Bergwelt des Karwendelgebirges bot brillante Fotomotive. Von kleinen Hütten, zugefrorenen Seen, verschneiten Wäldern und traumhaften Wanderpfaden, bis hin zu glasklaren Gewässern konnten wir die wunderbare Vielfalt der dortigen Gegend voll und ganz genießen. 

 

Auch an einem regnerischen und verschneiten Tag ließen wir die Kameras nicht eingepackt, sondern hielten die neblige Stimmung fest. Gerade wolkenverhangene Bergspitzen und Baumwipfel sind immer wieder ganz besondere und fesselnde Motive. 

 

Außerdem besuchten wir eines der schönsten Schlösser Deutschlands, das Schloss Neuschwanstein. Auch wenn es einer gewissen Herausforderung bedurfte, sich durch die Massen an Touristen zu "kämpfen", war es einen Besuch wert. Verbotenerweise ging es einen abgesperrten Weg entlang zur Marienbrücke, um von dort den wohl schönsten Blick zu erlangen. Der Ausblick auf das Schloss bei herrlichstem Sonnenschein war fantastisch.

 

Als Unterkunft diente uns das wirklich gemütliche Gästehaus Anneliese in Wallgau, welches wir wärmstens empfehlen können!

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Zum Bergsee Ebertswiese

Spätherbst im Thüringer Wald

Ein paar Impressionen, die während einer kleinen Wanderung durch die thüringischen Gefilde entstanden sind... Der frostige Weg führte mich von Tambach-Dietharz zum Spitterfall, welcher einsam und verlassen mitten im Wald liegt. Von dort ging es kurze Zeit später auf den Rennsteig und dort zum Bergsee Ebertswiese. 

 

Über ein paar weitere Kilometer des Rennsteigs ging es dann wieder Richtung Ausgangsort zurück.

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Bild der Woche #03

Bild der woche


 

Das Foto entstand im Sommer 2016 im Wells Gray Provincial Park in British Columbia, Kanada.

Es zeigt den Clearwater River und einen kleinen Wasserfall in absolut unberührter Natur.

Die Sonne verschwand zu später Stunde hinter den endlosen Wäldern und Bergen des Parks und ließ dabei den Himmel in wunderbaren Farben leuchten...

Eine ca. 30 km lange und sehr anstrengende Fahrt über eine Schotterpiste ist nötig, um dieses Fleckchen Erde zu sehen. Weit und breit gibt es keine Stadt oder Örtlichkeit. Erst Clearwater mit 65 km Entfernung ist das nächste Städtchen.

 

Direkt neben dem Clearwater River befinden sich die traumhaften Campgrounds Clearwater Lake und Falls Creek, auf welchen wir übernachteten.

 

Nach dem das Foto entstand, ließen wir den Abend an einem Lagerfeuer und einem Schluck Whiskey ausklingen. Über uns befand sich derweil einer der atemberaubendsten Sternenhimmel. Bei klarer Sicht und keiner Lichtverschmutzung sahen wir derart viele Sterne, wie wir es zuvor noch nie taten.

Dazu das Knistern des Lagerfeuers und das Rauschen des Clearwater River... 

 


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Franzi und Benni

Bevor das baby schlüpft

Ein paar Aufnahmen aus dem vergangenen Herbst, die im Schlossgarten Molsdorf bei schönen Herbstfarben entstanden sind. 

 

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Abstecher in den Harz

Der Nationalpark harz

Über ein verlängertes Wochenende im Herbst haben wir uns ein wenig im heimischen Harz herumgetrieben. Im niedersächsischen Bad Harzburg bewohnten wir ein gemütliches kleines Hotelzimmer und starteten von dort aus mehrere Abstecher in die Natur.

 

So ging es durch die Wälder des nördlichen Harzes zu den Rabenklippen mit einem wunderbaren Ausblick auf den Brocken, vorbei am Luchsgehege und durch herbstlich schön gefärbte Wälder.

Im Molkenhaus kehrten wir ein und gönnten uns eine rustikale Brotzeit und kräftiges Bockbier. 

 

Weitere Wanderungen führten uns durch nebelverhangene Wälder, entlang der stillen Okertalsperre oder durch gemütliche Bergdörfer. Die mystisch magische Atmosphäre des Herbstes im Harz war eine willkommene Abwechslung!

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Bild der Woche #44

Bild der woche


Das Bildmotiv dieser Woche wurde im Hochland Landmannalaugar in Island eingefangen. Landmannalaugar bedeutet auf deutsch laut Wikipedia soviel wie "die warmen Quellen der Leute von Land(sveit)".  Um den Ausgangspunkt zahlreicher grandioser Wanderungen im dortigen Gebiet zu erlangen, war die Anreise nur per Hochlandbus oder Jeep möglich. Die Piste, welche dorthin führt, bestach durch riesige Schlaglöcher und einen schottrigen Untergrund. Ein Fahrt mit normalen PKW ist eigentlich nicht möglich und auch verboten. Auf der knapp 1 bis 2 stündigen Fahrt dorthin, wurden wir als Gäste des Busses ordentlich durchgeschüttelt. Zahlreiche Flüsse wurden gefurtet und die Fahrt allein war schon ein Erlebnis, wechselten sich grandiose Landschaftsszenarien unaufhörlich ab.

 

Der absolute Höhepunkt war jedoch die Wanderung auf die Gipfel des schwarzgrauen Bláhnúkur und des feuerroten Brennisteinsalda. Die Landschaft war völlig surreal und wir konnten in der baumlosen Gegend traumhafte Aussichten genießen. Zwischen bunten Hügeln und Tälern lagerten noch Schneefelder. Ein Blick über das Tal ermöglichte das Bestaunen eines Lavafeldes, durch welches wir im weiteren Verlauf gewandert sind. Nur wenige Meter davon entfernt offenbarte sich ein saftgrünes Tal vor unseren Augen.

 

Da die Anreise verhältnismäßig etwas umständlicher war, waren wenige Leute unterwegs und wir konnten die rauhe und traumhafte Natur des isländischen Hochlands mit allen Facetten genießen...

 


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Bild der Woche #43

Bild der woche


Das Bild dieser Woche ist bereits vor einigen Jahren entstanden. Wir waren gerade in den Alpen unterwegs und begingen den Höhenweg zwischen der Siegerlandhütte in Richtung Hildesheimer Hütte. Einen Tag vorher hatten wir bei einer leichten Passüberschreitung einen wunderbaren Wettersturz erlebt. Dabei stiegen wir eine Passseite bei relativ gutem Wetter hinauf und wurden oben mit starken Böen, Temperaturen um den Gefrierpunkt und Regen begrüßt. Sich dabei eine lange Hose anzuziehen, war ein besonders freudiges Ereignis gewesen.

Das durchwachsene Wetter setzte sich dann auch die Tage fort, was jedoch in diesem Teil der Alpen zur Entstehung des Fotos führte. Ein Gletscherbach stürzt dabei in die Tiefe und im Hintergrund ist die wolkenverhangene Bergkette zu sehen. Gerade die dramatisch wirkenden Wolken verliehen diesem Motiv meiner Meinung nach eine Besonderheit. Demzufolge ist gerade für manche Motive "schlechtes" Wetter förderlich und führt zu einer ganz anderen Stimmung, als es der tollste Sonnenschein und blauer Himmel schaffen würden. Einen Tag nach Entstehung des Fotos standen wir übrigens im Nebel verloren auf dem Gaisskarferner (Gletscher) und entschieden uns sinnigerweise die weitere Tour abzubrechen und ins Tal abzusteigen. Nichtsdestotrotz ist dieser Teil der Alpen und der von uns begangene Weg absolut zur Nachahmung empfohlen!


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Herbstimpressionen

Entdecke den herbst

Der Sommer hat sich nun endgültig verabschiedet und der Herbst hat Einzug gehalten. 

Doch gerade jetzt offenbart sich die Natur in einer absoluten Schönheit. Also nichts wie raus aus der Hütte, an die frische Luft. Erkundet die Wälder in ihren bunten Farben und verträumten Details. Die folgenden Fotos sind bei Streifzügen durch die anliegenden Wälder um Erfurt entstanden. So genoss man wunderbare Sonnenstrahlen im Steigerwald und gönnte sich anschließend ein frisch gezapftes Bockbier. Mal ging es zum Schloss Tonndorf, beim Sonntagscafe auf einen heißen Kaffee und ein schönes Stück Kuchen. Gerade dort könnt ihr den Herbst wunderbar genießen. Oder aber ihr schaut beim Waldgasthaus Balsamine vorbei, schlendert über die Felder und durch die bunten Wälder. 

 


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Bild der Woche #42

Bild der woche


Der Wasserfall Glymur liegt im Westen Islands und ist am Ende des Fjordes "Hvalfjörður" ausschließlich zu Fuß (oder Helikopter) zu erreichen. Die grandiose Tour führte uns an einem für isländische Verhältnisse milden Tag zu Beginn durch eine finstere Höhle. Nach Meistern dieser kleinen Herausforderung ging es kurz danach auf einem Baumstamm über den Fluss des Glymur. Es folgte der anstrengendste Teil: ein steiler und steiniger Aufstieg. Wir schlängelten uns entlang der Glymur Schlucht empor und konnten nach einiger Zeit aus schwindelerregender Höhe in die Tiefe blicken. An den moosbehangenen Wänden des Canyons nisteten zahlreiche Möwen und Vögel, sodass ein ständiges Treiben herrschte. Am höchsten Punkt der Wanderung angekommen, konnten wir den 196 Meter hohen Wasserfall in isländischer Einsamkeit betrachten und die Atmosphäre des unberührten Ortes genießen. Anschließend begaben wir uns barfuß in den eiskalten und bis zu den Oberschenkeln reichenden Fluss oberhalb der Abbruchkante des Wasserfalls. Wir durchwateten den Fluss auf glitschigen Steinen. Mit rasch abgekühlten Beinen und Füßen erreichten wir das gegenüberliegende und von Moskitos bewohnte Ufer ohne ein Ganzkörperbad einzunehmen. Den Abstieg durch Geröllfelder und einen kleinen Wald legten wir auf dieser Seite zurück und genossen noch einige Ausblicke im Rauschen des herabstürzenden Wasserfalls...


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Unser Roadtrip durch Kanadas Westen - Fotogalerie

Fotogalerie: Kanadas Westen


Vom 16.08.2016 bis zum 07.09.2016 bereisten wir die kanadischen Rocky Mountains mit einem Wohnmobil.

Hier ist eine Auswahl der dort entstandenen Fotos für alle Lesefaulen ohne Text.


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Unser Roadtrip durch Kanadas Westen #8

Kananaskis Country

Rawson Lake
Rawson Lake

Wir schrieben nun bereits den 04. September 2016 und unser Roadtrip neigte sich mit großen Schritten dem Ende entgegen. Für den Schluss stand jedoch ein Abstecher in den grünen Garten Calgarys bevor, das Kananaskis Country. 

 

Auf dem Weg dorthin besuchten wir nochmal Banff, um dort etwas zum Mittag zu essen und einen frischen Kaffee zu genießen. Anschließend schauten wir uns von außen die Highland Games in Canmore an. Wir kamen gerade rechtzeitig, um die kräftigen Kiltträger beim Baumstammweitwerfen beobachten zu können. 

 

Danach verließen wir den Banff Nationalpark und kurzzeitig auch die Berge. Wir bogen auf den Highway 40 in Richtung Süden und tauchten in die einzigartige Bergwelt des Kananaskis Country ein. Mit zahlreichen Zwischenstopps fuhren wir bis zum Highwood Pass, Kanadas höchster asphaltierter Straße auf ca. 2200 Metern Höhe. 

 

Danach ging es wieder ein Stück zurück und in den nahegelegenen Peter Lougheed Provincial Park.

Der Verkehr war sehr spärlich und alles wirkte noch ruhiger und friedlicher als in den zahlreichen Parks zuvor. Da unser abendlicher Stellplatz auf dem Elkwood Campground bereits reserviert war, fuhren wir zu dem Lower Kananaskis Lake. Dort waren wir die einzigen Besucher und konnten das unglaubliche Berg - und Seepanorama in einzigartiger Ruhe genießen. 

 

Zurück auf dem Elkwood Campground verfeuerten wir unsere Holzvorräte und bereiteten Stockbrot über dem Feuer zu. Es erwartete uns eine sehr frische Nacht im Wohnmobil. Bis dahin wärmte uns das knisternde Feuer von außen und Wein und Whiskey von Innen.  

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Unser Roadtrip durch Kanadas Westen #7

Yoho und Kootenay Nationalparks

Emerald Lake im Yoho Nationalpark
Emerald Lake im Yoho Nationalpark

Nachdem wir den Rogers Pass überfahren und den Glacier Nationalpark verlassen hatten, führte uns der Weg weiter auf dem Highway in Richtung Yoho Nationalpark. Unterwegs machten wir im Städtchen Golden einen Kaffeestopp und kauften ein paar Zutaten für das Abendbrot auf einem kleinen Farmers Market. Darunter frische Brezeln. 

 

Anschließend ging es weiter entlang des Kicking Horse River hinein in den Yoho Nationalpark. Wir bogen vom Highway auf eine ca. 1 1/2 Kilometer lange Schotterpiste ab und starteten von dort eine kleine Wanderung zu den sehenswerten Wapta Falls. Unterwegs begegneten wir kaum jemanden, sodass wir die Einsamkeit der Natur genossen. Zurück am Wohnmobil und auf dem Highway, führte uns dieser entlang grandioser Bergpanoramen immer tiefer in den Nationalpark hinein. 

 

Am Kicking Horse Campground buchten wir schließlich einen Stellplatz und machten uns gegen Nachmittag auf den Weg, dem Emerald Lake einen Besuch abzustatten. Wir entschlossen uns spontan für eine 5,5 Kilometer lange Umrundung des Sees zu Fuß. Somit konnten wir die Schönheit der dortigen Landschaft in vollen Zügen genießen und bis zum Abend am Seeufer verweilen.  

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Unser Roadtrip durch Kanadas Westen #6

Mt. Revelstoke und Glacier Nationalpark

Unterwegs im Glacier Nationalpark
Unterwegs im Glacier Nationalpark

Dem Trubel Vancouvers entkommen, galt es an diesem Tag wieder einige Kilometer zu schrubben. Wir verließen Vancouver Richtung Osten und spazierten noch kurz zu den ansehnlichen Bridal Veil Falls, zu welchem sich einige irre Touristen mit Flip Flops einem steilen Hang hinauf quälten. Danach durchquerten wir die Ortschaft Hope in Richtung Norden. 

 

Die Fahrt führte uns weiter durch den Fraser Canyon, welcher einem das Gefühl vermittelte, zu Zeiten des Goldrausches unterwegs zu sein. Wir fuhren und fuhren und fuhren und kamen nach fast 600 Kilometern auf dem Yard Creek Provincial Park Campground unter. Vor Ort bezahlten wir per Selbstregistrierung, legten das Geld in einen Umschlag und warfen diesen in einen Briefkasten. Der Campground war idyllisch gelegen, sehr schön, aber auch fast gespenstisch leer.  

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Unser Roadtrip durch Kanadas Westen #5

Whistler und Vancouver

Blick auf Vancouver von der Lions Gate Bridge
Blick auf Vancouver von der Lions Gate Bridge

Nach nur wenigen Kilometern Fahrt auf dem Sea to Sky Highway erreichten wir den vor allem für Wintersportler interessanten Ort Whistler. Wir schlenderten durch das ansehnliche Städtchen und entschieden uns, eine Gondelfahrt zu unternehmen. Für einen stolzen Preis ging es per Seilbahn und Sessellift auf den 2181 Meter hohen Whistler Mountain, von welchem man einen grandiosen 360 Grad Rundumblick auf die Bergkette der Fitzsimmons Range hat. 

 

Nach Genuss des Ausblicks, fuhren wir per Peak to Peak Gondel direkt von der etwas unterhalb des Whistler Mountain befindlichen Bergstation auf den gegenüberliegenden Blackcomb Mountain. Dort wurde in luftiger Höhe gespeist und eine kleine Wanderung unternommen, eh es wieder abwärts Richtung Whistler ging.  

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Unser Roadtrip durch Kanadas Westen #4

Über Wells gray Richtung Westen

Der Clearwater Lake am Morgen
Der Clearwater Lake am Morgen

Nachdem wir überraschenderweise die Nacht auf dem doch etwas unheimlich anmutenden Campground Birch Island überlebt hatten, fuhren wir zum benachbarten Örtchen Clearwater. Im gut sortierten Supermarkt wurden die Ressourcen aufgefüllt und wir begaben uns über die Clearwater Valley Road in den Wells Gray Provincial Park. Die Gebirgszüge der Rocky Mountains hatten wir bereits jäh hinter uns gelassen, aber die sich nun etwas abgewandelte Landschaft zu sanften Gebirgszügen, Mischwäldern und zahlreichen Ranches war eine willkommene Abwechslung. Wir besuchten die Spahats Falls und fuhren durch die Landschaft in Richtung Norden. Auf dem Weg besichtigten wir die sehr schön gelegenen Wasserfälle Dawson Falls und Helmcken Falls. 

 

Nach einem kleinen Snack stand der schwierigste Teil des Tages bevor. Es galt eine ca. 23 km lange "Gravelroad" - eine Schotterpiste - entlang zu fahren. Der Beginn war sehr holprig, trieb mir zahlreiche Schweißperlen auf die Stirn und ließ mich im Kopf verschiedene Schadensszenarieen durchgehen. Schließlich waren wir knapp 40 Kilometer von der letzten Stadt entfernt und das Handynetz ist in der Gegend nicht wirklich ausgebaut. Es ruckelte, holperte, klapperte und der Wohnmobilinhalt wurde etwas durcheinandergebracht. Glücklicherweise konnten wir aber den äußerst idyllisch gelegenen Clearwater Campground wohlbehalten erreichen. Viele andere Wohnmobile hatten es ja auch geschafft gehabt!

Blieb nur noch die am nächsten Tag folgende Rückfahrt... 

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Unser Roadtrip durch Kanadas Westen #3

Jasper und Mt. Robson

Der Maligne Lake im Jasper Nationalpark
Der Maligne Lake im Jasper Nationalpark

Vom Jasper "Overflow" Campgelände fuhren wir an einem frischen Augustmorgen in Richtung Maligne Lake. Kurz nachdem wir auf die ruhige Nebenstraße Maligne Lake Road einbogen, begegneten wir am Straßenrand einem kräftigen Wapitihirsch, welcher sich durch unsere Anwesenheit jedoch nicht gestört fühlte. Er genoss allem Anschein nach sein frischgrünes Frühstück, ohne zum Individuum Mensch aufzublicken.

 

Nach weiteren Minuten der Fahrt nahmen wir noch zwei Anhalterinnen mit und fuhren bis zum Maligne Lake durch. Auf Grund der frühen Uhrzeit ging es dort noch ruhig und gemächlich zu. Im Camper wurde das Frühstück zubereitet und heißer Kaffee genossen. Wir mieteten uns wohlgenährt ein Kanu und schipperten auf dem See herum. Der sportliche Ehrgeiz packte mich und wir überholten problemlos ein paar asiatische Touristen. Anschließend wurde noch eine Bootsreise zur berühmten "Spirit Island" unternommen. Die kleine Halbinsel liegt wunderschön gelegen inmitten des Maligne Lakes am südlichen Zipfel und wird von zahlreichen Bergen umrahmt. Da der See fast 22 km lang ist, wäre die Anreise mit dem Kanu dorthin nur unter hohem Zeitaufwand möglich gewesen.

 

Der Rückweg führte wieder über die Maligne Lake Road, entlang des Medicine Lake zum Maligne Canyon. Zurück auf dem Highway fuhren wir in Richtung des reservierten Pocahontas Campground. Wir passierten den unwirklichen Jasper Lake, welcher eigentlich nur ein Teil des riesigen Athabasca Rivers darstellt und deshalb so flach ist, dass man vermutlich hunderte Meter "in" ihn hereinlaufen kann.

 

Nach kurzer Fahrt auf einer weiteren Nebenstraße, erreichten wir den herrlichen Pocahontas Campground. Er liegt einsam und ruhig inmitten der Wälder. Ein kleines Lagerfeuer wurde errichtet und bei bei einsetzendem Regen gespeist. 

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